Ort:                Restaurant Phaeton, Charlottenstr. 8, 13156 Berlin

Zeit:               20h-21h30

Teilnehmer: Klaus Fiessinger, Andreas Deuse, Renate Faltin (Gründungskomitee)

Fünf Bürger aus Niederschönhausen

Gäste: Thomas Zoller und Ingo Baenisch vom Verein „Verkehr-Pankow.de“

Tagesordnungspunkte:

Das heutige Regeltreffen widmet sich ausschließlich dem Thema: „Vereinsgründung“.

Nach der Einwohnerversammlung zum Bebauungsplan des Gewerbegebiets Niederschönhausen haben wir als Bürgerinitiative überlegt wie wir noch effektiver und schlagkräftiger werden können, insbesondere im Umgang mit den Behörden. Eine Möglichkeit besteht in der Gründung eines Vereins. Doch bevor wir damit loslegen und vielleicht viel Zeit vergeuden, wollten wir uns mit unseren Freunden vom Verein „Verkehr-Pankow.de“ treffen, um deren Erfahrungen und Anregungen zu hören.

Dafür nochmal vielen Dank von unserer Seite.

Für uns als BI ist es natürlich wichtig unsere Eigenständigkeit zu bewahren und aktiv für ein Verkehrskonzept rund um das Gewerbegebiet zu sorgen und für alle Bürger die in diesem Bereich wohnen auch DIE Ansprechpartner zu sein. Dennoch sehen wir die Zukunft mit Sorge und gehen davon aus, dass wir letztendlich bei den Behörden nur mit juristischen Mitteln und gerichtlich nicht anfechtbaren Gutachten zum Erfolg kommen werden. Aber diese Dinge werden nicht zum Nulltarif erreicht werden. D.h. wir als BI müssen die Voraussetzungen schaffen, um auf seriöse Art Geld für unsere Sache zu sammeln. Zudem sind wir nur gemeinsam stark. Wenn uns gelingt, gemeinsam mit unseren Mitstreitern aus der Kastanienallee eine gemeinsame „Marke“ zu entwickeln, wird es für Behörden und Ämter schwieriger uns gegeneinander auszuspielen. Insofern wäre auch eine aktive Zusammenarbeit mit den Mitstreitern von verkehr-pankow.de eine Möglichkeit für die Zukunft. Noch sind unseren Überlegungen zu diesem Thema nicht abgeschlossen. Aber eine aktive und intensive Zusammenhang hätte für beide Seite Vorteile.

Fazit: Der Kampf mit Behörden und Ämtern zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit ist langwierig und nervenaufreibend. (ca. 1,5-2 Jahre). Es gibt zahlreiche Anforderungen/Beauflagungen die erfüllt werden müssen, die für eine positive Entscheidung immens wichtig sind. Wenn es uns gelingt die internen Abläufe so zu organisieren, dass beispielsweise Spenden immer zielgerichtet für den jeweiligen Spendenzweck verwendet, dann können wir als BI mindestens 2 Jahre an Arbeit sparen. Ebenso sollte die Bündlung von Kräften innerhalb von Pankow sich langfristig als richtig erweisen, das davon auszugehen ist, dass die Behörden in Pankow sich weiterhin als hilflos und überfordert präsentieren werden.

Wir halten Sie/Euch weiterhin auf dem Laufenden.

Unser nächstes Regeltreffen findet am 15.8.2019 wieder im Hua Li Du um 20:00 Uhr statt. 

 

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